2019/20


Aktuelle Infos zum TK Berenbostel-Tischtennis gibt es auch auf unserer Facebook-Seite: https://de-de.facebook.com/TKBTischtennis/

  1. Hallo! Zur neuen Saison startet unsere 1.Herren in der 1.Bezirksklasse Gruppe 07. Auf dieser Seite werden Spielberichte und Aktuelles rund um die 1.Herren verbreitet, die News stehen immer zu Beginn der Seite. Die redaktionelle Verantwortung hat Norbert übernommen.

  Wir spielen in der Saison 2019/20 mit folgender Aufstellung: 

 

   1.1 "Dicker" Friedrich Finke

   1.2 "Kleiner“ Fabian Schaper

   1.3 "Berenbostel Urgestein" Carsten Braatz

   1.4 "Top-Verstärkung" Gunter Geweke

   1.5 "Pessimist" Lars Köster"

   1.6 "Talent" Christian Bannert

 

                    "WIR SIND DER UNDERDOG, UNSER ZIEL: DER NICHTABSTIEG!", COACH NOBBY

 

Die Saison ist leider wegen Covid-19 abgebrochen. 

Der TKB kennt nur eine Richtung: Aufwärts! 
Erfolgreicher Saison setzt Covid- 19 leider die "Krone" auf!       

Friedrichs und Nobbys Bewertung der Krisensaison 2019/20

Corona-Realität: Der Ausflug zu Oma an Ostern fällt aus, der Gottesdienst am Karfreitag findet nur online statt und die schöne Radtour oder der Spieleabend mit den Freunden ist abgeblasen. Das Coronavirus zeigt auch im TT - Sport weiter Wirkung! Ausgerechnet am 1. April erklärte der DTTB/TTVN die Tischtennissaison 2019/20 für beendet. Kaum zu glauben, aber wahr! Die Regelung eines angeordneten Saisonendes mit Stichtag 13. März wirft heftige Diskussionen auf. Es wird je nach Interessenlage gefeiert, bedauert, betrauert oder abgelehnt.

An dieser Stelle wollen wir die Diskussion nicht weiter befeuern, sondern die Saison der TKB Mannschaften betrachten: Will man das sportliche Saisonfazit für die Tischtennisabteilung des TKB mit einem Wort fassen, so ist "herausragend" die richtige Wahl. Dennoch kommt keine rechte Freude über das Erreichte auf, denn frei nach Merkel: Eine Pandemie kennt keine Meisterschafts- und Aufstiegfeiern!

Sieben Mannschaften sind im letzten September in die Punktspielsaison gestartet.

Die 1. Herrenmannschaft, als Aufsteiger in die 1.Bezirksklasse ins Rennen gegangen und sich selbst als "Underdog" definiert, stand bei Beendigung der Serie auf dem 3. Tabellenplatz. Wurde zu Beginn der Hinserie als Ziel der Klassenerhalt angestrebt, so zeigte die Mannschaft im weiteren Verlauf, dass sie in die obere Tabellenhälfte gehört. Am Stichtag standen bei noch 4 ausstehenden Spielen 18:10 Punkte zu Buche. Sicherlich profitierte die Erste davon, dass die gegnerischen Mannschaften häufiger ersatzgeschwächt antreten mussten, wohingegen das eigene Team bis auf eine Ausnahme immer komplett antrat. Durch die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gegner ist die Platzierung ein wenig schmeichelhaft und die Aussicht auf eine Relegation, die rechnerisch noch möglich gewesen wäre, Träumerei!
Vor allen Gunter Geweke, aber auch Carsten Braatz konnten ihre TTR Werte steigern, der Rest des Teams musste bis zum Saisonende z.T. deutliche Verschlechterungen hinnehmen.
Das obere Paarkreuz mit den beiden Youngsters Friedrich F. und Fabian S. schwächelte in den letzten Wochen zunehmend, zeigte aber in einzelnen Spielen hervorragende Leistungen, die Hoffnung auf vorhandene Luft nach oben machen. Insgesamt erspielten die Beiden bei negativen Einzelbilanzen 22 Einzelpunkte für Ihre Mannschaft. Die Erwartungen übertroffen haben die erfahrenen Oldies in der Mitte. Carsten B. und Günter G. lieferten hochpositive Bilanzen ab, gehörten zu den besten mittleren Paarkreuzen der Liga und steuerten 34 Einzelpunkte bei. Von Christian B. und Lars K. war im unteren Paarkreuz, gemessen an den eigenen Ansprüchen, durchaus mehr zu erwarten. Dennoch reichte es zu knapp positiven Bilanzen und 21 Einzelpunkten.
Eine von Nobby vor der Saison ausgemachte Doppelschwäche ist bilanziell nicht nachzuweisen. Bei einer Berücksichtigung aller Doppel erzielte der TKB eine 27:18 Doppelbilanz. Nach der Doppelumstellung während der Hinserie wurden von Gunter/Lars(9:1), Carsten/Christian(6:3) und Fabian/Friedrich(7:4) nur positive Bilanzen gespielt.

Bitte erstmal das Password eingeben:

[2020-08-05 04:54:38]  

...


 

TKB kassiert hohe Niederlage beim Tabellenführer SV Velber!       06.03.20

Mit 3:9 kamen die Berenbosteler unter die Räder. Nach den Doppel sah es noch super aus (2:1-Führung für den TKB). Danach konnte aber nur noch Fabi ein Spiel gewinnen (3:2 gegen Tom Wehrbein nach Abwehr von 3 Matchbällen im 5. Satz). NAch Fabis Sieg hagelte es aber 8 Einzelniederlagen in Folge. Die Niederlage war absolut verdient und in der Höhe gerechtfertigt. Der SV Velber hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er zu Höherem berufen ist.
Am Kommenden Samstag wird es hoffentlich knapper. Nur der Sieger des Spiel gegen MArienwerder hat noch Chancen auf den Tabellenplatz 2.

 

Die "Erste" gewinnt in Harenberg und trennt sich unentschieden von Gümmer II!  01.02.20 und 02.02.20

Drei Punkte gewonnen oder einen Punkt verloren?

Diese Frage stellte sich der TKB nach den beiden Auswärtsspielen am Wochenende in Gümmer und Harenberg.

Die positive Bilanz des Wochenendes: 
1) Immerhin konnte Harenberg wieder (wenn auch deutlich knapper als im Hinspiel) mit 9:6 besiegt werden und statt der Hinspielniederlage gegen Gümmer gab es ein 8:8-Unentschieden.
2) Der dritte Tabellenplatz konnte damit gefestigt werden, zumal sich auch die Konkurrenz weiter gegenseitig Punkte wegnimmt.
3) Die Doppelbilanz, in vormaligen Zeiten eine Berenbosteler Ur-Schwäche, fiel am Wochenende mit 5:2 wieder sehr gut aus. Carsten/Christian sowie Gunter/Lars gewannen jeweils ihre Doppel, während Friedrich/Fabi zu ihrem Leidwesen als Doppel 1 gleich zweimal gegen das obere Paarkreuz im Doppel antreten mussten und die Punkte abgaben. Dafür gestaltete man das wichtige Schlussdoppel gegen Gümmer siegreich.
4) Das mittlere Paarkreuz spielte weltmeistrerlich auf. Gunter und Carsten blieben im Doppel mit ihren Partnern wie berichtet unbesiegt und erspielten sich in den beiden Spielen zusammen eine makellose 8:0-Bilanz. Carsten, der geschmeidige Tiger im TKB-Trikot, schoss wie ein junger Berserker gegen Crull die Bälle durch die Halle und drehte gegen Jatzek ein 2:8 im fünften Satz zu einem Sieg. Auch Gunter fischte nahezu alle Bälle, tänzelte elfengleich auch in der engen Harenberger Halle durch die Botanik und bewies dreimal im fünften Satz Nervenstärke.

Trotzdem reichte es gegen Gümmer nicht zum Sieg, weil von den anderen vier Spielern nur Friedrich ein Einzel gewinnen konnte. Lars war wohl am nächsten am neunten Punkt dran und vergab in beiden Gümmer-Spielen Matchbälle.

Nach dem Totalversagen des unteren Paarkreuzes am Samstag gegen Gümmer spielten Christian und Lars aber in Harenberg stilsicherer auf und holten drei von vier möglichen Einzelpunkten, was letztlich zum 9:6-Sieg reichte. 
Knapp war es dennoch, zumal die letzten vier Einzel jeweils in fünf Sätzen an den TKB gingen.

Gefeiert wurde jeweils in den ortsansässigen Restaurants (in Gümmer der Italiener, in Harenberg der Spanier, der eigentlich ein Grieche ist).

Fazit am Ende: Trotz vieler Höhe- und Tiefpunkte während der Spiele muss die Ausbeute mit drei Zählern als Erfolg gewertet werden. Nun können wir bis Ende des Monats abwarten und gucken, was die Konkurrenz so treibt. Marienwerder liegt immer noch in Schlagweite und man munkelt, dass man dort bereits nervös wird, wenn man an das Rückspiel beim TKB denkt....


[2020-07-05 16:15:24]  

...


Tauber Mann verklagt Pornofilmproduzenten wegen fehlender Untertitel: Aus Jugendschutzgründen keine Bilder vom Meisterschaftsspiel der Ersten!

Nobbys Sicht der Dinge v. 19.1.2020

In den USA klagt ein hörbehinderter Tischtennisspieler gegen Pornofilmanbieter. Ohne Untertitel könnten Taube und Hörgeschädigte den Filmen nicht so folgen wie andere Nutzer, gibt er an. Er fordert deshalb Bußgelder von den Anbietern und Schadenersatz in nicht genannter Höhe. Auch in der 1. Bezirksklasse, Staffel 7 wächst der Unmut bei Spielern und Zuschauern, die nicht das bekommen, was sie sich erhofft haben.

Zum Spiel in der 1.Bezirksklasse trat die TKB Erste gegen eine Rumpfmannschaft der TTT Nord Garbsen an. Zum wiederholten Male musste in der Liga eine Mannschaft Zeit opfern, um ein unwürdiges Ligaspiel gegen die "Erste" Nord Garbsen zu absolvieren. Wieder trat der Gegner mit vier Spielern aus verschiedenen Kreisklassen an. Kurz: Tischtennis "ja", aber fairer sportlicher Wettkampf "nein"! Schadenersatz zu fordern, geht nicht, alles regelkonform. Aber, liebe Garbsener TT Freunde, sagt das Spiel doch einfach ab oder in letzter Konsequenz meldet euch aus der Liga ab, anstatt einen Film abzuliefern, der an allen Enden Bild- und Tonausfälle hat und nur Frustation bei Spielern und Zuschauern gegnerischer
Mannschaften hinterlässt. In einem Spiel ohne mit allen Sinnen wahrnehmbaren Höhepunkten gewann der TKB mit 9:2

 

"Der Underdog hat zugebissen" oder "Die Sammelwut der Eichhörnchen"!

Nobbys tierische Halbzeitbilanz v. 9.12.2019

Die Staffelabschlusstabelle der 1. Bezirksklasse ,7 zum Ende der Hinserie zeigt ein dreigeteiltes Bild: Spitzenreiter Velber (16:2) und der 2. Marienwerder (14:4) haben sich oben abgesetzt. Es folgt ein eng beianderliegendes Mittelfeld, angeführt vom TKB mit 11:7 Punkten.Die untere Hälfte des Tableaus, bestehend aus drei Teams, bildet den Kreis der potentiellen Abstiegskandidaten.

Als Klassenneuling rechnete man auf TKB-Seite zu Saisonbeginn mit allem Übel und hoffte als Underdog auf den Klassenverbleib. Mit dem nun zur Halbzeit erreichten drittenTabellenplatz wurde das gesteckte Saisonziel mehr als erreicht, zumal ausreichend Abstand auf einen Abstiegsplatz zu bestehen scheint. Sicherlich, die beiden Neuzugänge Fabian und Gunter haben die Mannschaft im Vergleich zur Aufstiegstruppe des Vorjahres noch einmal qualitativ aufgewertet; jedes Mitglied des Teams hatte bei Saisonstart einen TTR-Wert über 1600. Ja, man war auch hoch motiviert und wollte Eichhörnchen gleich schon in der Hinserie viele Vorräte in Form in Punkten sammeln, um gegen den Abstieg vorzusorgen und um gut über den Winter zu kommen. Aber...da gab es auf dem Papier eine Reihe von vermeintlich besseren Mannschaften, mit top Punktesammlern in ihren Reihen. Was war für den Erfolg der Ersten ausschlaggebend?

1. Der Teamgeist: "Wir sind ein Team": Erfolgsgeschichten im Mannschaftssport sind niemals ausschließlich Produkte von Glück, Fähigkeiten und Talenten eines Einzelnen, sondern die Teamfähigkeit eines jeden Mannschaftsmitgliedes ist gefragt. "Ihr seid der Underdog, also beißt als Team!" (Nobby), hieß die ausgegebene Parole vor jedem Spiel. In der Tat, der Teamgeist ist gerade in den ersten Spielen der Halbsaison ein wichtiges Element für den Erfolg des Klassenneulings gewesen. Zudem: Herausragagend: Die Erste war in beinahe jedem Meisterschaftsspiel ( Dank an Chr. Schuldhaus, der einmal einspringen musste) komplett am Start! Ein echter Vorteil denjenigen Konkurrenten gegenüber, die häufiger Ersatz stellen mußten! Aber Achtung: Manch erzielter Punkt des Teams kam gerade gegen geschwächte Teams zustande, aber das kann in der Rückserie auch anders laufen.

2. Der Trainingsfleiß: Gute Trainingsmöglichkeiten beim TKB. Gerade in der Saisonvorbereitung waren immer ausreichend interne Trainingspartner aus der 1. Und 2. Mannschaft vorhanden, oftmals ergänzt durch spielstarke Freunde aus den Nachbarvereinen. In der zweiten Hälfte der Hinserie zeigte u.a.eine abnehmende Trainingsmöglichkeit (Studium/Beruf) und -bereitschaft sofort Wirkung: Hier muss für die Rückserie wieder gelten: Viel Fleiß, viel Preis, denn Eichhörnchen ernähren sich sprichwörtlich mühselig.

2a) Gute Einzelbilanzen: Insgesamt 51 Punkte wurden in den Paarkreuzen erzielt. Hiermit liegt die Mannschaft in der Staffel auf Position drei und ist als Neuling in der 1. BK spielerisch absolut konkurrenzfähig!
Im oberen Paarkreuz sammelten die Eichhörnchen Friedrich (10:8) und Fabian (7:9) zusammen 17 Punkte für das Team. Für die Youngsters eine sehr ordentliche Bilanz, die in der Rückserie vielleicht noch Verbesserungspotential hat. Carsten (10:4) und Gunter (10:3) haben in der Mitte voll überzeugt. Beide mit ausreichend 1.BK Erfahrung ausgestattet, haben 20 Punkte für ihr Team eingesammelt und und bilden hinter der Mitte des Tabellenführers Velber das zweiterfolgreichste mittlere Paarkreuz der Staffel. Vom unteren Paarkreuz wurden 14 Punkte gebunkert. Sowohl Lars (7:4) als auch Christian(7:4) haben positive Bilanzen vorzuweisen. Bringen beide ihre spielerischen Möglichkeiten mit mehr Ruhe und Konstanz an den Tisch, ist sogar noch gut Luft nach oben.

Häufig war im ersten Teil der Hinserie ein Rückstand nach den Eingangsdoppeln aufzuholen. In den folgenden Einzeln gelang es, die Doppelschwäche zu kompensieren, sodass man von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die oft noch zu Punkten führte, sprechen kann.

2b) Ausbaufähige Doppelbilanz
In den Doppeln wurde eine Bilanz von 15:14 erzielt. Hiermit liegt das Team in der Doppelrangliste auf Platz fünf. Die zu Saisonbeginn zusammengestellten Doppel funktionierten zunächst schlecht, mickerige 5 Punkte wurden aus den ersten 15 Doppeln geholt! Doch nach der Umstellung ab dem 5.Meisterschaftsspiel lieferten alle Doppel positive Bilanzen: Finke/Schaper 3:2, Braatz/Bannert 3:1 und Geweke/Köster 4:1. Also, Hoffnung auf Besserung!

3. Die Fans: Vor allem zu Saisonbeginn waren bei den Heimspielen - der Neuling startete mit drei Heimspielen hintereinander - die verfügbaren Sitzplätze auf den zwei Holzbänken und den Mattenwagen nahezu ausverkauft. Um die 15 Zuschauer feuerten ihr Team intensiv an. Insbesondere nach Rückständen, oft sah das Zwischenergebnis nach den ersten Spielrunden (Doppelschwäche) nicht so prickelnd aus.....wurde der nicht aufsteckende Underdog mit viel Herzblut unterstützt. Vielleicht ein bisschen so wie das Filmpublikum bei Rocky Balboa: "Ich identifiziere mich mit dem geschundenen Typen mit dem Hundeblick und dem Blötschauge und wünsche, er möge sich aufbäumen und den Fight zu seinen Gunsten drehen." Danke Fans! Und: Wir brauchen euch auch in der Rückserie!

4. Fazit: Das Team hat sich in der 1. Bezirksklasse als Neuling hervorragend präsentiert.
Die Erste darf von einer Topplatzierung im ersten Drittel der Tabelle träumen. Friedrich sollte seine "Begrüßung" verändern. "Spielen gegen den Abstieg..." passt nicht mehr. Underdog schon, aber nur, wenn der Kampf um den zweitenTabellenplatz ins Visir genommen wird. Vielleicht ist mit der bereits im Vorjahr gezeigten Mentalität - "eigentlich keine Chance, aber wir packen es trotzdem!"- sogar noch mehr möglich? Andererseits: "Lasst uns auf dem Teppich bleiben! Trainiert mal schön, so dass der Underdog als Team in der Rückrunde hier und da wieder zubeißen kann!" und nicht, wie die Eichhörnchen, vorrangig von den gesammlten Vorräten des letzten Halbjahres überleben muss.

 

Die Erste beendet Hinserie in Garbsen: Wundertüten sind oft leer! Fragen über Fragen!

Nobbys B{G)ericht vom 30.11.2019

Im letzten Spiel der Hinserie der 1.BK, Staffel 7 gewann die Erste mit 9:3 beim TTT Nord Garbsen. Für die zahlreich angereisten Fans des TKB, die ein spannendes Nachbarschaftsduell erwartet hatten und beim Team selbst kam jedoch keine rechte Freude über den Sieg auf. Die Garbsener traten lediglich mit zwei Akteuren (Kröcker Nr.1, Schwanert Nr.6) aus der Stammsechs an. Insbesondere TTT- Spitzenspieler Kröcker erwies sich dann auch als der erwartet starke Prüfstein für unser oberes Paarkreuz, wenngleich Friedrich und Fabian angesichts des von vorherein feststehenden Gesamtsieges wohl nicht mit der notwendigen Konzentration an den Tisch gingen. Beide verloren ihr Spiel und Fabian musste auch gegen Schwanert eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Sowohl in den Eingangsdoppeln als auch in den weiteren Einzelbegegnungen stießen die TKBler auf wenig Widerstand gegen die vier unterklassigen Ersatzspieler aus der 1. und in der Mehrzahl 2. Kreisklasse(!).
Da eine solche Konstellation der Mannschaftsaufstellung beim TTT Nord Garbsen in dieser Saison gehäuft auftrat und diese in TT-Deutschland immer wieder mal vorkommt, hierzu einige Überlegungen grundsätzlicher Art: 
1. Eine Wettbewerbsverzerrung im Sinne einer unterstellten Absicht liegt nicht vor. Das TT- Regelwerk sieht den Einsatz aus tieferen Spielklassen vor, wenn eine Mannschaft aus Krankheits- , beruflichen oder auch taktischen Gründen manchmal in der Saison seine Stammsechs nicht in gewohnter Stärke oder Anzahl zusammenbekommt. Dies ist zwar bedauerlich, aber nicht zu ändern. Das ist der normale Alltag und keine Wettbewerbsverzerrung. 
2. Legal ist nicht legitim! Wenn ein Verein nur in der Hinserie weit mehr als zwanzig Spieler(!) in seiner in der 1. Bezirksklasse gemeldeten ersten Mannschaft einsetzt und oftmals nur einen bis drei oder gar ohne einen einzigen Spieler der Stammsechs zum Meisterschaftsspiel antritt, darf die Frage nach sportlicher Fairnis gestellt werden, zumal die aufrückenden Spieler in ihrer Mehrzahl aus der 2.KK kommen.

Sollte man in diesen Fällen immer antreten, um Strafen zu vermeiden? Ist die Mannschaft zurückzuziehen, wenn eine Serie mit beinahe allen ursprünglich geplanten Spielern nicht mehr spielbar und auch zukünftig keine Abhilfe in Sicht ist? Oder versuchen, Klasse halten, um jeden Preis?

Ist es sportlich fair, einen Gegner und dessen Fans manchmal über viele Kilometer fahren zu lassen, um ihn gegen eine Kreisklassen-Mannschaft spielen zu lassen? Nichts gegen die Ersatzspieler, die ihr Bestes geben! Wie steht es um die Motivation der wenigen Stammspieler, die antreten? Sind die nicht unglaublich gefrustet?

Ist es für die gegnerischen Mannschaften wie eine "Wundertüte" aufzureißen? Glück, fast nur Aufrücker am Start oder Pech, fast die gemeldete spielstarke Stammelf vor Ort? Statt fairem sportlichen Wettkampf Glück oder Pech für diejenigen Mannschaften, die in der Liga um den Aufstieg/Abstieg spielen?

Die Anworten auf diese Fragen mögen sehr unterschiedlich sein. Hier geht es auch nicht um die einzelnen Spieler, sondern oftmals liegt ein strukturelles Problem im Verein vor. Auch wenn die TT-WO sagt, "alles regelkonform"! Wie sieht es mit den Tugenden des von uns geliebten Tischtennissportes aus? Kämpfen, Siegen, Verlieren können, Respekt, Teamgeist und ein gemeinsames Bierchen nach dem Spiel?

Der Underdog ohne Biss! - Heimniederlage gegen Neustadt      24.11.2019

Die Erste verlor am Samstagnachmittag recht deutlich und als Team nicht in Normalform spielend, mit 5:9 gegen die Zweite Mannschaft des TSV Neustadt.
In den Eingangsdoppeln konnte nur die Paarung Geweke/Köster einen Sieg (3:1) einfahren, während das Doppel Finke/F.Schaper knapp im Fünften verlor und Braatz/Bannert ihr Spiel chancenlos mit 0:3 abgaben.
In der ersten Einzelrunde zog der Gast recht schnell auf 5:1 davon, denn Friedrich (2:3) und Fabian (0:3) im ersten Paarkreuz gratulierten ihren Gegnern ebenso zum Sieg, wie es Carsten nach seiner 0:3 Niederlage tun musste. In der Folge verkürzten ein kämpferischer Gunter Geweke (3:2 g. Sartorius) und Lars Köster mit einem deutlichen 3:0 gegen F. Fabritz für den TKB. Im letzten Spiel der ersten Einzelrunde konnte Christian nach einem recht formlosen Auftritt (0:3 g. Reese) leider nicht den Anschlusspunkt herstellen. Stattdessen: 3:6 Zwischenstand.
In der zweiten Einzelrunde gab es wieder zwei nicht eingeplante Niederlagen im oberen Paarkreuz (Friedrich 1:3 g. Dudeck; Fabian nach engem Spiel 2:3 g. Franke). Im Gegensatz zum nicht in Bestform spielenden oberen Paarkreuz lieferte jetzt die Mitte: Carsten, gegenüber seinem ersten Match erheblich verbessert, gewann deutlich gegen Satorius und Gunter, heute sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen, besiegte Köhler 3:0. Leider verlor Lars im Anschluss nach äußerst spannendem Spielverlauf gegen Reese und die zweite Heimniederlage des Teams war besiegelt.
Fazit: Neustadt war an diesem Nachmittag ein starker und unbequemer Gegner, gegen den es mehr als drei Spieler in Normalform gebraucht hätte. Im letzten Spiel der Hinserie - gegen Garbsen am nächsten Wochenende - ist eine geschlossene Teamleistung des TKB - Sextetts erforderlich, will die Erste in sicherer Distanz zur Abstiegszone bleiben.


[2020-02-22 15:44:46]  

...


Ein Team mit zwei Gesichtern! - Auswärtsdebakel und Heimkantersieg -     09.11.2019

1.Heimspiel gegen TuS Harenberg
Nachdem die TKB Erste im letzten Auswärtsspiel einen rabenschwarzen Tag erwischte, musste gegen den TuS Harenberg unbedingt ein Sieg her, um nicht im Tabellenmittelfeld zu versinken. Tatsächlich hatte die Erste am gestrigen Samstagnachmittag gegen den Tabellenletzten wenig Mühe. Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit stand ein deutliches 9:1 auf dem Spielbogen.

Nach den Doppeln (!) hieß es 3:0, nachdem Fabian/Friedrich (3:0), Carsten/Christian (3:1), Gunter/Lars (3:1) jeweils recht deutlich gewannen. Das obere Paarkreuz erhöhte auf 5:0 durch Siege von Friedrich (3:2 g. Schmidt)und Fabian, der Harenbergs Nr.1 deutlich kontrollierte (3:1 g. Aschemann). Beide Youngsters mit "alltime high": Friedrich TTR 1708, Fabi knackt erstmalig die 1700ter Marke! 
In der Mitte legte Carsten zunächst gewohnt routiniert zum 6:0 für sein Team nach, doch Gunter überließ den Gästen nach einer knappen 2:3 Niederlage den ersten Punkt. Anschließend stellten Lars und Christian mit deutlichen Spielergebnissen auf 8:1. Im folgenden Duell der beiden Spitzenspieler machte Friedrich seine Sache hervorragend und beendete zum zweiten Male an diesem Nachmittag einen Funfsatzkrimi nervenstark zu seinen Gunsten. 
Fazit: Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein wichtiger Sieg fürs Gemüt! Der Underdog setzt sich im oberen Drittel der Tabelle fest!

2.Auswärts gegen den SV Marienwerder
Der Underdog wurde zum ersten Male in dieser Saison seiner selbstgewählten Rolle voll auf gerecht und verlor am 2.11.2019 bisslos mit 1:9 gegen einen hochmotivierten SV Marienwerder. Da Carsten Braatz kurzfristig nicht zur Verfügung stand, ging man sicher nicht als Favorit in die Begegnung. Doch, dass die Erste mit einer so deftigen Niederlage die Heimreise antreten musste, sorgte für Enttäuschung und z. T. Ratlosigkeit im Team!
Schon nach den Eingangsdoppeln führte der Gastgeber mit 3:0. In den nachfolgenden sechs Einzeln blieb es Gunter vorbehalten, für den Ehrenpunkt zu sorgen. Nach 0:2 Satzrückstand ging sein Spiel über die volle Distanz, bis er sich schließlich im fünften Satz mit kämpferischer Einstellung 11:6 durchsetzte. Auch Christian Schuldhaus, für Carsten eingesprungen, zeigte eine gute Leistung und unterlag nur knapp
im Fünften, gegen einen entsprechend der TTR-Werte wesentlich stärker eingeschätzten Gegener. Der Rest des Teams musste sich entweder einem überlegenen Gegner beugen oder war heute nicht in der Lage, sein bestes Spiel auf den Tisch zu bringen! Nun gut, ein Neuling mit einem bislang sehr zufriedenstellenden Saisonverlauf, darf auch mal einen schlechteren Tag erwischen

 

Underdog mit "Biss" zum Heimsieg! - 9:2 gegen Frielingen                         19.10.2019

Die Erste sammelte nicht nur zwei weitere Punkte gegen den Abstieg, sondern hat sich in der aktuellen Tabelle der 1.BK im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Der vermeintliche Underdog der Staffel 7 überließ dem SV Frielingen an diesem Samstagnachmittag keinen(!) Punkt in den Doppeln und brachte somit schon zu Spielbeginn den deutlichen Erfolg auf den Weg. Ein besonderes Lob an diesem Nachmittag verdiente sich das vordere Paarkreuz mit F. Finke und F.Schaper, das sich gegen die Topspieler des Gegners, Coe und Ernst, durchgesetzt hat, damit vier Einzelsiege einfuhr und zudem im gemeinsamen Doppel erfolgreich war. Friedrich hat Dank seiner beiden Siege die TTR 1700ter Marke geknackt! Die noch fehlenden beiden Punkte zum Gesamtsieg kamen in souveräner Manier einmal aus der Mitte durch Carsten Braatz und aus dem unteren Paarkreuz, als Christian Bannert den Siegpunkt zum 9:2 markierte. Da Gunter G./ Lars K. im Doppel erfolgreich waren, kann von einer klasse Mannschaftsleistung gesprochen werden, denn jedes Teammitglied war am Spielgewinn beteiligt. 

Weiter so! Am besten gleich am nächsten Spieltag, wenn der Underdog auswärts beim "natürlich" favorisierten SV Marienwerder antritt.

 

Gekämpft JA, belohnt NEIN!: Erste 7:9 gegen TuS Gümmer II    29.09.2019

Die in Bestbesetzung angetretenen Gäste aus Gümmer sind als klarer Favorit in die TKB Halle gekommen, werden sie doch u.a. von TT Experte Algaier als einer der Favoriten auf die Meisterschaft in der 1.Bezirksklasse, St.7 gehandelt. Der TKB zeigte am Samstagnachmittag die gewohnte mannschaftliche Geschlossenheit und stemmte sich mehr als vier Stunden gegen eine drohende Niederlage. Nach den Anfangsdoppeln lag die Mannschaft traditionell(!) mit 1:2 hinten, denn nur Lars K./Fabian S. gewannen. In der ersten Einzelrunde schien Gümmer II seiner Favoritenrolle gerecht werden zu wollen, denn nur der sich seit Wochen in guter Form befindliche Friedrich F. gegen Werner (3:1) und "Ballblockmaschine" Lars K., der Kevin Moorhoff sicher mit 3:0 bezwang, punkteten für ihr Team. Zwischenstand 3:6 In der zweiten Einzelrunde jedoch legte der Underdog seine Beißhemmung vollends ab und kämpfte sich mit guten spielerischen Leistungen Punkt für Punkt heran. Oben besiegte Fabian mit sicheren Abwehrspiel und dosiert eingestreuten Kontern Werner mit 3:1, während Friedrich Gümmers Spitzenspieler, Borges, unterlag. Unsere beiden Routiniers aus der Mitte steigerten sich gegenüber der ersten Spielrunde deutlich: Zunächst gelang es Carsten durch sein Konterspiel gepaart mit weichen Topspins seinen Gegner immerwieder auszuspielen und einen ungefährdeten 3:1 einzufahren. Am Nebentisch setzte Gunter G. sein Material taktisch sehr geschickt ein, blieb auch in engen Situationen an den Satzenden fokussiert und gewann letztlich ungefährdet mit 3:0. Im unteren Paarkreuz hatte Lars wenig Mittel gegen die harten Topspins von Lohrke. Christian B. siegte in einem von beiden Seiten offensiv geführten Spiel gegen Kevin M. mit 3:2, wobei er klug über die Rückhandseite seines Gegner agierend, seine Topspins häufiger ins Ziel brachte. Neuer Zwischenstand 7:8! Nach anfänglichen Problemen in der ersten Spielhäfte war der Underdog da und hatte sich die Möglichkeit auf ein 8:8 erspielt. In einem für die Zuschauer sehr unterhaltsamen und hochklassigen Schlussdoppel unterlagen Günter und Christian im 5. Satz etwas unglücklich mit 9:11. Trotzdem, gute Leistung der Beiden gegen ein starkes erstes Doppel aus Gümmer. Glückwunsch an die siegreichen Gäste und schön, dass ihr noch auf ein Kaltgetränk geblieben seid. 

Fazit: Enttäuschung ja! Resignation nein! Die Erste hat als Team in einem beidseitig fair geführten Spiel eine tolle Aufholjagd abgeliefert. Jeder Spieler hat gepunktet! Aber drei verlorene Doppel sind der Geschenke zuviel, "and too much pleasure is pain"!! ( Post Malone). Als Neuling nach vier Spieltagen gegen favorisierte Mannschaften 5:3 Punkte erzielt, darauf lässt sich aufbauen!

 

Erste Herren gewinnt auch in Egesdorf! Deutliches 9:4

Der Aufsteiger ist auch im dritten Saisonspiel nicht zu schlagen. Zum dritten Mal trat der Gegner nicht in Bestbesetzung an. Im Fall von Egestorf schwächte sich das gegnerische Team sogar während des Spiels durch eine Zerrung noch mehr, so dass der Erfolg unterm Strich nicht überbewertet werden darf. Im Doppel offenbarte sich zunächst die altbekannte Berenbosteler Schwäche: Weder Carsten/Friedrich, noch die eher verängstigt auftretenden Fabi/Lars hatten eine Chance. Dafür gewannen immerhin Christian/Gunter glatt. Bei den Einzeln war aber gegen geschwächte Egestorfer eine deutliche Überlegenheit zu erkennen. Lediglich der sich noch nach seiner Krankheit noch nicht top-fitte Carsten musste seinen Gegnern gratulieren, so dass letztlich ein ungefährdetes 9:4 eingefahren werden konnte. Danke an Timo, der mitgefahren war, um den ebenfalls etwas kränkelnden Gunter gegebenenfalls zu ersetzen, was dann aber zum Glück nicht nötig wurde. Nächsten Samstag geht es zu Hause weiter gegen Gümmer II (15 Uhr). Dabei stellt sich dann erneut die Frage: Mit wie viel Ersatz wird der Gegner diesmal antreten???

 

 

Spektakel - Die Erste besiegt den SC Polonia mit 9:3!

Zum zweiten Heimspiel der Saison gab in der TKB-Halle in außergewöhnliches Mitglied der 1. Bezirksklasse, Gr.7 seine Visitenkarte ab: Der DJK Sport Club Polonia Hannover e.V ist der größte Polonia Verein in Deutschland. Die Tischentennisabteilung von Polonia hat in den letzten Jahren ein Durchmarsch durch alle unteren Klassen gemacht und in der Saison 2018/19 in der stark besetzten Staffel 13 der 2. BK alles gewonnen. Wenngleich die Gäste ohne ihre Nr.1 angereist waren, war immer noch genung spielerische Klasse vorhanden, um die Auseinandersetzung zweier Aufsteiger für sich entscheiden zu können. Nicht verwunderlich, dass Polonia in Friedrichs Begrüßung als Favorit ausgemacht wurde. Und der TKB? "Ihr seid der Underdog, also beißt als Team" (Nobby) Für den TKB gab es einen guten Start. Das Spitzendoppel Gunter G./Christian B. siegte nach kontrolliert mutigem Angriffspiel gegen die favorisierten Beck/Oziom (3:2) und Lars K./Fabian S. ließen Smigielski/Matlakowski keine Chance (3:0). Friedrich F./ Carsten mussten nach überraschender 2:0 Satzführung letztlich die Überlegenheit des Polonia Einser-Doppels Klonnek/Szlachta anerkennen. Dennoch 2:1 nach den Doppeln, der "Underdog" hatte frühzeitig zugebissen! In den folgenden Einzeln zeigte das TKB Team Selbstvertrauen und mannschaftliche Geschlossenheit: Auch getragen von der toĺlen Stimmung in der Halle, war jedes Paarkreuz an dem nun folgenden Spektakel gleichermaßen beteilgt. Ups...der "Underdog" war echt hungrig: Im oberen Paarkreuz gewannen Friedrich und Fabian mit überzeugenden Leistungen nach tollen Ballwechseln gegen Polonias Nr.2 Szlachta, aber beide verloren erwartungsgemäß gegen Klonnek, wobei Friedrich hier absolut gleichwertig agierte und knapp 2:3 unterlag. Dass sich in Topform befindende mittlere Paarkreuz des TKB spielte wieder groß auf. Carsten fuhr zwei deutliche Siege (3:1 Oziom, 3:0 Beck) ein und Gunter, heute nur eimal gefordert, gewann nervenstark 3:2 gegen Beck. Auch Lars und Christian im unteren Paarkreuz zeigten Spiellaune, gestalteten ihre Einzel in überlegener Manier und bereiteten so den Boden für den Matchpunkt, den Carsten für das Team perfekt machte. Auf dem Scoreboard stand ein in der Höhe sensationelles 9:3! 

Spieler und Fans waren sich einig: "Wir sind ein Team" und sicherlich ist die TKB Erste zu weiteren Überraschungen fähig! Dank an die Mannschaft von Polonia für die faire Auseinandersetzung und das gemeinsame Klönen nach Spielende. Wie heißt es auf der Homepage der Gäste: "Gemeinsames Sporttreiben, die Kräfte messen, das ist die beste Möglichkeit, einander kennen zulernen, sich zu schätzen und respektvoll miteinander umzugehen." Beide Mannschaften und deren Unterstützer haben heute dazu einen Beitrag geleistet.

 

Vier Stunden Hochspannung - Die Erste 8:8 gegen SV Velber                        09.09.2019

Die 1. Mannschaft des TKB empfing am Sonntagnachmittag den SV Velber zum Saisonauftakt in heimischer Halle. Der Ortsname Velber, ein Ortsteil im Seelzer Süden gelegen, wird seit dem Mittelalter in seiner Bedeutung auf "bei einem sumpfigen Wald" zurückgeführt. In einem solchen kann man bekanntlich ja auch mal versinken. Und in der Tat, im Berenbosteler Umfeld gab es nicht Wenige, die einen solchen Untergang auch im TT Duell gegen die hochfavorisierte Gastmannschaft, die als einer der Titelaspiranten der 1. Bezirksklasse gehandelt wird, befürchteten. Doch erstens...und zweitens als man denkt: Der TKB trat als geschlossenes Team auf und trotzte dem Favoriten dank einer spielerisch und kämpferisch hervorragenden Leistung ein Unentschieden ab, das am Ende für den SV Velber sogar noch recht glücklich war. Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:2, denn nur das TKB Spitzendoppel G.Geweke/Chr. Bannert konnte, nach 0:2 Satzrückstand mit effektiver taktischer Umstellung und höherer spielerischer Sicherheit einen Sieg einfahren. In der ersten Einzelrunde war es im oberen Paarkreuz F. Finke, der im vielleicht spektakulärsten Spiel des Nachmittags mit einem 3:1 gegen Leibfried für den TKB ausglich. Nachdem F. Schaper gegen die Nr.1 des SV Velber mit 0:3 unterlag, kam der tadellose Auftritt von C. Braatz, 3:1gegen Beck und G.Geweke, 3:2 gegen Skowron. Der TKB führte erstmals! 4:3 der Zwischenstand. Im unteren Paarkreuz kam L.Köster gegen Wehrbein, B. nie zu seinem sonst sicheren Blockspiel und verlor mit 0:3. Im Parallelspiel siegte Chr. Bannert dank wohldosierten Angriffspiels 3:0 gegen Jung. Der Außenseiter führte 5:4 nach der ersten Einzelrunde. Die Geschichte der zweiten Einzelrunde ist schnell erzählt: Im oberen Paarkreuz gab es für die TKB'ler keinen Satz zu gewinnen, aber in der Mitte spielten die beiden Routiniers Gunter(da saß beinahe jeder Vorhandschuss!) und Carsten (mit Übersicht gegen Noppe!) spielerisch und kämpferisch hervorragendes Tischtennis und stellten auf 7:6. Als dann Lars seine Nervosität aus dem ersten Spiel ablegen konnte und er einen 3:1 Sieg gegen Jung einfuhr, führte der TKB sensationell mit 8:6! Leider verlor Christian sein Spiel trotz guter Leistung knapp mit 2:3 und auch mit seinem Partner Gunter war im Abschlussdoppel kein Sieg mehr möglich. 

"Wir sind ein Team" hat wiedereinmal unterstrichen, dass es "Underdog" kann. Der TKB hat gezeigt, dass die einzelnen Spieler in der neuen Liga absolut konkurrenzfähig sind. Die Einzelbilanz gegen Velber lautete 7:5! Die Doppelstärke bleibt ausbaufähig, kennen wir ja! Absolut top auch die Unterstützung der Teammitglieder untereinander und vor allem die Anfeuerung durch die zahlreichen Fans, quasi waren die Hallenbänke und die Sitzflächen auf den Mattenwagen ausverkauft. Ein spannender Tischtennisnachmittag! Das Bierchen nach Spielende hatten sich beide Teams verdient!

 

ES geht endlich  los!!!

Der Aufsteiger in die 1.Bezirksklasse empfängt im ersten Saisonspiel den Meisterschaftsfavoriten SV Velber. "Wir sind ein Team! Die Mannschaft ist gut vorbereitet und sie hofft auf die wohltuende Unterstützung zahlreicher Fans!", Coach Nobby.


[2020-01-27 12:28:41]